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Merklín [Merklin]

Schloßbibliothek

1. BESTANDSGESCHICHTE

1.1 Schloß Merklin ging im Jahre 1872 als Erbe an die Grafen Pálffy von Erdöd, Freiherren von Újezd. Graf Johann Nepomuk Pálffy (1872-1953) und seine Gemahlin, Gräfin Ferdinande Wurmbrand-Stuppach (1872-1954), begannen mit der Einrichtung einer Bibliothek, deren Hauptförderer ihr Sohn Karl (1900) mit seiner Gemahlin Ilona Gräfin von Hoyos (1907) wurde. Zu Anfang des 20. Jhs wurde die Bibliothek ergänzt durch ältere Werke aus der versteigerten Sammlung von János Pálffy (†1908) aus dem Schloß Bojnice [Weinitz] in der Slowakei. Heute befindet sich die Bibliothek im Besitz des Denkmalamtes für Westböhmen [Památkový ústav Západních Cech] in Plzen [Pilsen].

2. BESTANDSBESCHREIBUNG

2.1 Die Bibliothek umfaßt insgesamt 1043 Bde, davon 35 Drucke vom Ende des 17. Jhs und aus dem 18. Jh. Die Mehrzahl dieser Alten Drucke ist französischsprachig. Der Bestand des 19. Jhs (ca. 700 Bde) ist zu ca. 40 Prozent deutschsprachig. Neben vielen Reisebüchern finden sich vor allem hippologische und religiöse Literatur. Vom Anfang des 20. Jhs stammen ca. 300 Bde. Aus der Mitte des 20. Jhs stammen Werke von Autoren, die mit der Familie Pálffy, den Grafen von Coudenhove oder den Grafen von Hoyos verwandt waren.

Standortkatalog [erstellt 1964]

4. DARSTELLUNGEN ZUR GESCHICHTE DER BIBLIOTHEK

Mašek, Petr: Príspevky k dejinám zámeckých knihoven Západních Cech [Beiträge zur Geschichte der Schloßbibliotheken Westböhmens]. In: Sborník archivních prací [Sammelband der Archivarbeiten] 41 (1991) Heft 2, S. 519-522

Stand: November 1996

Petr Mašek


Quelle: Handbuch der historischen Buchbestände in Deutschland. Digitalisiert von Günter Kükenshöner.
Hrsg. von Bernhard Fabian. Hildesheim: Olms Neue Medien 2003.