FABIAN HANDBUCH: HANDBUCH DER HISTORISCHEN BUCHBESTÄNDE IN DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH UND EUROPA SUB Logo
 
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Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek - Teilbibliothek Rechtswissenschaft/ Wirtschaftswissenschaften - Bereich Rechtswissenschaft

Adresse. Carl-Zeiss-Straße 3, 07743 Jena [Karte]
Telefon. (03641) 94 04 20
Telefax. (03641) 94 00 32
Bibliothekssigel. <J 33>

Unterhaltsträger. Freistaat Thüringen
Funktion. . Teilbibliothek im universitären Bibliothekssystem ThULB, Spezialbibliothek. Sammelgebiet. Rechtswissenschaft.

Benutzungsmöglichkeiten. Präsenzbibliothek. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8-22 Uhr, Samstag und Sonntag 10-16 Uhr. - Leihverkehr: DLV.
Technische Einrichtungen für den Benutzer. Kopiergeräte, 2 Mikrofiche-Lesegeräte, Reader-Printer.
Hinweise für anreisende Benutzer. Vom Westbahnhof Fußwegnähe (ca. 10 Minuten), vom Saalbahnhof Straßenbahnverbindung (Linie 1) bis Haltestelle Holzmarkt. A 4 (E 40), Ausfahrt Jena-Lobeda. Parkplatz Eichplatz.

1. BESTANDSGESCHICHTE

1.1 Die Juristische Fakultät entstand mit der Gründung der Universität. Mitglieder der Fakultät waren an der Rechtspflege beteiligt, u. a. wurde der Jenaer Schöppenstuhl, der am 1. Oktober 1879 seine Tätigkeit einstellte, durch sie personell getragen. Von 1566 bis 1817 wirkte die Juristische Fakultät auch bei der Rechtsprechung am Hofgericht mit, das die ernestinischen Landesfürsten errichtet hatten und das 1817 durch das Oberappellationsgericht abgelöst wurde, zu dessen Richtern Professoren der Universität gehörten. Die Gründung eines Juristischen Seminars am 8. September 1872 trug dieser engen Verbindung zwischen Theorie und Praxis Rechnung. Sie bedeutete die Zusammenführung kleinerer Buchbestände aus mehreren juristischen Studienbereichen und gilt zugleich als das Entstehungsdatum der Bibliothek des Juristischen Seminars, der Vorläuferin der jetzigen Teilbibliothek.

1.2 Die Seminarbibliothek war später zusammen mit der Bibliothek der Juristischen Fakultät im neuen Seminarraum aufgestellt. Die Fakultätsbibliothek war erst durch die Übernahme der Bibliothek des aufgelösten Schöppenstuhls entstanden (1881). Bis dahin hatte die Fakultät selbst über keine eigene Bibliothek verfügt. Auch von der Schöppenstuhl-Bibliothek wurde nur der kleinere Teil zur Benutzung zurückbehalten, der größere Teil gelangte in die Universitätsbibliothek. Als einer der ersten hielt Otto Wendt (1846-1913), von 1876 bis 1893 Professor der Rechtswissenschaften (Prozeßrecht), regelmäßig Seminarübungen ab. Bei seinem Weggang nach Tübingen enthielt die Bibliothek ca. 3000 Bde.

1.3 Der Anschluß der Nationalökonomie, die zunächst zur Philosophischen Fakultät gehört hatte, an die Juristische Fakultät wurde seit 1917 u. a. durch Justus Wilhelm Hedemann (1878-1955) betrieben. Der Erfolg stellte sich 1923 ein, als die Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät begründet wurde. Heinrich Gerland (1874-1944), seit 1910 Straf- und Prozeßrecht lehrend, machte sich um den Ausbau der Bibliothek des Juristischen Seminars verdient, indem er sie 1923 um die Stiftung der sogenannten Rothenberg-Bibliothek erweiterte. Sie war durch seine Vermittlung zustande gekommen. Am 15. Oktober 1923 wurde die neue Bibliothek eröffnet, sie bildete einen eigenen Sammlungskomplex neben der Seminarbibliothek. Der Jurist Eduard Rosenthal schenkte aus diesem Anlaß das Jahrbuch der Internationalen Vereinigung für vergleichende Rechtswissenschaft und Volkswirtschaftslehre zu Berlin (Jg. 1-9, 1895-1912).

1.4 Durch die großzügige Stiftung des Amsterdamer (und Berliner) Exportkaufmanns Erich Rothenberg (1883-1946) veränderte sich die Situation der Seminarbibliothek von Grund auf. Bis dahin hatte sie selbst bescheidenen Ansprüchen kaum genügt, die Räume waren beengt, die Bücherbestände gering und ein planmäßiger Ausbau undenkbar gewesen. Rothenberg erklärte sich bereit, dringend notwendige Neuanschaffungen zu finanzieren, Bestandslücken zu schließen und die Bibliothek auf dem laufenden zu halten. Zeitschriften-Abonnements wurden durch die Rothenberg-Bibliothek übernommen, sämtliche bedeutenden juristischen Fachzeitschriften waren jetzt in vollständigen Exemplaren vorhanden. Die Bestandskonzeption (vgl. Vorwort zum Katalog, s. u. 3.4) sah vor, eine möglichst lückenlose Sammlung des thüringischen Rechts aufzubauen und alle größeren Abhandlungssammlungen zu erwerben. Es wurde eine Sammlung von Festschriften angelegt, die 1926 zu den vollständigsten in Deutschland gehörte.

1.5 Die Bibliothek sollte möglichst gleichmäßig für alle Disziplinen der Rechtswissenschaft ausgebaut werden, ausgenommen waren Arbeits- und Wirtschaftsrecht sowie Rechtsphilosophie, für die besondere Institute existierten. Schwerpunkte waren das Recht des Friedensvertrages, das Völkerrecht, öffentliches Recht, später ausländisches Recht. Schon bei der Gründung wurde holländisches Recht besonders berücksichtigt, die Bibliothek besaß eine vorzügliche Sammlung von Lehrbüchern, Entscheidungen und Gesetzen dieses Rechtsgebietes. Später kam französisches Recht hinzu. Weiterhin wurde eine vollständige Sammlung deutscher Partikularrechte und Gesetzessammlungen angestrebt. Die Bücher und Zeitschriften wurden auf dem Antiquariatsmarkt erworben, sie stammten zu einem großen Teil aus aufgelösten Gerichts- und Verwaltungsbibliotheken, z. B. aus der Regierungsbibliothek Sondershausen. Als Schenkung der Thüringischen Regierung kamen die gesamten Reichstags- und Bundesratsverhandlungen in den Bestand, auch die Reichsratsprotokolle waren vorhanden. Für ernsthafte wissenschaftliche Arbeit fanden die Studierenden jetzt Bedingungen vor, wie sie in kaum einer deutschen Hochschule bestanden.

1.6 Die gesondert aufgestellte Rothenberg-Bibliothek und die Seminar-Bibliothek bildeten Mitte der zwanziger Jahre zusammen eine Fachbibliothek von 20.000 Bdn. Die Seminarbibliothek war durch die " Einverleibung der jurististischen Bestände der Schmollerschen und Rosenthalschen Bibliothek" ausgebaut worden. Letztere waren vermutlich nach dem Tod des Jenaer Rechtshistorikers und Verfassungsrechtlers Eduard Rosenthal (1853-1926) in die Bibliothek gekommen. Es handelte sich vor allem um ältere Werke zur Rechtsgeschichte. An der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät existierten 1926 außerdem noch die Bibliothek des Wirtschaftswissenschaftlichen (ehemals Staatswissenschaftlichen) Seminars (s. u. 2.20), die Bibliothek des Instituts für Wirtschaftsrecht (s. u. 2.22) und die Bibliothek des Soziologischen Seminars (s. u. 1.9). Von Seiten des Kuratoriums der Rothenberg-Bibliothek wurde angeregt, die Zettelkataloge der größeren Bibliotheken zu vereinigen und diesen Katalog auch zu publizieren.

1.7 Im Dezember 1930 teilte Rothenberg der Fakultät mit, daß er ab 1931 die Bibliothekszuschüsse nicht mehr zahlen könne. Vermutlich kurz danach wurden die Teilsammlungen Seminarbibliothek, Fakultätsbibliothek, Rothenberg-Bibliothek und die Bücher aus dem Rosenthal-Nachlaß zu einer Bibliothek verschmolzen und in einer durchgängigen Systematik, die heute noch gültig ist, vereinigt. Die 26 Hauptgruppen enthalten Allgemeines, einschließlich Festschriften und Dissertationen (A), Quellen des Römischen Rechts (B), System und Geschichte des Römischen Rechts, Lehrbücher (C) und Einzeldarstellungen (D/arabische Zahlen), Deutsche Rechtsgeschichte (D/römische Zahlen), Bürgerliches Recht (E), Urheber-, Erfinder- und Presserecht (F), Gesellschaftsrecht (G), Handels- und Gewerberecht, Wirtschaftsrecht (H), Wertpapierrecht (I), Verkehrsrecht (K), Agrar- und Landwirtschaftsrecht (L), Arbeits- und Sozialrecht (M), Verfahrensrecht (N), Thüringisches Recht (Oa), Strafrecht (P), Strafprozeßrecht (Q), Jugendrecht (R), Kirchenrecht (S), Staatsrecht (T), Verwaltungsrecht (U), Völkerrecht (V), Internationales Recht (W), Ausländisches Recht (X), Gesetzessammlungen (Y) und Zeitschriften (Z).

1.8 Im Jahre 1949 wurden die Wirtschaftswissenschaften wieder abgetrennt und in die von 1946 bis 1951 existierende Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät übernommen. Die Bibliothek der Rechtswissenschaftlichen Fakultät zählte 1963 über 70.000 Bde und 92 laufende Zeitschriften. 1971 wurde die Fakultät im Zuge der dritten Hochschulreform aufgelöst und die Sektion Staats- und Rechtswissenschaften neu gebildet. Zugleich ging die Fakultätsbibliothek als nunmehrige Zweigbibliothek in die Universitätsbibliothek ein. Durch jahrelange unsachgemäße Lagerung waren besonders die Dissertationen der Sachgruppe A stark beschädigt worden, sie mußten Anfang der achtziger Jahre ausgesondert werden (10.048 Nummern).

1.9 Die von den Vorgängereinrichtungen übernommenen historischen Bestände sind heute der magazinierte Kernbestand der Teilbibliothek. Drei der historischen Seminarbibliotheken sind weiterhin gesondert aufgestellt: (1) Die Bibliothek des 1919 gegründeten Instituts für Wirtschaftsrecht (roter Streifen) mit 3200 Bdn (18. Jh 5, 19. Jh 280). Die Bibliothek entstand zugleich mit dem Institut und wurde aus Mitteln, die die Carl Zeiss-Stiftung zur Verfügung gestellt hatte, eingerichtet. Bis zu seinem Weggang nach Berlin (1939) leitete Justus Wilhelm Hedemann (1878-1955), auf den der Anschluß der Nationalökonomie an die Juristische Fakultät zurückging, das Institut, daher auch die Bezeichnung Hedemann-Bibliothek. 1926 enthielt sie 1750 Bde und 800 kleine Schriften wirtschaftsrechtlicher Literatur, speziell zum Arbeits- und Kartellrecht, und 59 Periodika. (2) Die Handbibliothek des Staatswissenschaftlichen Seminars mit einem Restbestand von 500 Bdn (17. Jh einer, 18. Jh 68, 19. Jh 267). Dieses Seminar wurde 1849 ministeriell genegt, seine Bibliothek bestand in enger Kooperation mit der Universitätsbibliothek (vgl. Bestandsgruppe " Cam. IX, Sem[inarium] pol[iticum]"; s. Eintrag dort 2.191). Die kleine Handbibliothek diente aktuellen Studienzwecken, ältere Werke gelangten in die Universitätsbibliothek. Von dem 1917 für Jena erworbenen Nachlaß des Volkswirtschaftlers Gustav Schmoller (1838-1917) kamen ca. 3000 Bde in die Bibliothek des Staatswissenschaftlichen (später Wirtschaftswissenschaftlichen) Seminars, wovon einige noch in der Handbibliothek enthalten sind. Die Sammlung wurde bis in die vierziger Jahre des 20. Jhs fortgeführt. (3) Die Bibliothek des Soziologischen Seminars (gegr. 1921/22); überliefert sind in diesem Rahmen noch 350 Bde (davon 119 aus dem 19. Jh).

1.10 Den älteren Seminarbibliotheken schließen sich die in den fünfziger Jahren neu gegründeten und Anfang der siebziger Jahre wieder aufgelösten, ebenfalls geschlossen aufgestellten Institutsbibliotheken an (Bestandsangaben von 1963): (1) Institut für Völkerrecht (gegr. 1950; 2200 Bde), (2) Institut für Zivilrecht (gegr. 1951; 1151 Bde), (3) Institut für Staats- und Rechtsgeschichte (gegr. 1951; 1490 Bde), (4) Institut für Staats- und Rechtstheorie (gegr. 1952; 1647 Bde), (5) Institut für Strafrecht (gegr. 1952; 1970 Bde), (6) Institut für Staatsrecht (gegr. 1956; 1248 Bde), (7) Institut für Arbeitsrecht (gegr. 1957; 647 Bde) und (8) Institut für Verwaltungsrecht. Sie wurden der damaligen Zweigbibliothek Staats- und Rechtswissenschaft angegliedert. Sie enthalten bis auf wenige Ausnahmen Literatur des 20. Jhs.

1.11 Die dargestellten Seminar-, Stiftungs- und Institutsbibliotheken wurden im Verlauf der Jahrzehnte in die juristische Fakultätsbibliothek integriert und durch gemeinsame Kataloge erschlossen. Sie bilden den rechtswissenschaftlichen Grundstock der 1995 entstandenen Teilbibliothek Rechtswissenschaft/Wirtschaftswissenschaften. Diese Teilbibliothek gehört mit ihrem inzwischen gut ausgebauten vielschichtigen Gesamtbestand zu den bedeutenden juristischen und wirtschaftswissenschaftlichen Spezialbibliotheken Thüringens.

2. BESTANDSBESCHREIBUNG

Chronologische Übersicht und Übersicht nach Sprachen

2.1 Der rechtswissenschaftliche Bereich der Teilbibliothek zählt 128.100 Bde (1997), davon gehören 40.000 Bde (31 Prozent) zum älteren Bestand. Von diesem sind 8173 Bde (20 Prozent) vor 1901 erschienen: 16. Jh 8 Bde, 17. Jh 41, 18. Jh 329 (4 Prozent) und 19. Jh 7795 (95,4 Prozent).

2.2 In deutscher Sprache liegen 7729 Bde vor (94,6 Prozent), in Latein 251 (3,1 Prozent), in Französisch 157 (1,9 Prozent), in Englisch 19 und in weiteren Sprachen 17 Bde.

Systematische Übersicht

2.3 Beschrieben werden die Ältere Fakultätsbibliothek (Verschmelzung von Seminarbibliothek, Fakultätsbibliothek von 1881, Rothenberg-Bibliothek, Rosenthal-Bestand) die Handbibliothek des Staatswissenschaftlichen Seminars und die Bibliothek des Instituts für Wirtschaftsrecht. Ältere Fakultätsbibliothek

2.4 Die Sachgruppe Allgemeines (A) enthält u. a. Festschriften, Dissertationen, Broschüren, auch Schriften zur Rechtsphilosophie (234 Bde, 2,9 Prozent; 18. Jh 10, 19. Jh 224). Sie beginnt mit Johann Ernst Justus Müllers Promptuarium iuris novum (Leipzig 1792-1797). Unter den rechtsphilosophischen Werken befinden sich der Abriß des Systemes der Philosophie des Naturrechtes (Göttingen 1828) von Karl Christian Friedrich Krause, Vorlesungen über die Methode des academischen Studium (Stuttgart und Tübingen 1830) von Friedrich Wilhelm Joseph Schelling und Grundzüge des Naturrechts oder der Rechtsfilosofie (Heidelberg 1846) von Karl David August Röder. Unter den Autoren sind Rudolf von Jhering, Wilhelm Traugott Krug, Rousseau, Friedrich Julius Stahl und Carl Theodor Welcker mehrfach vertreten.

2.5 Als Besonderheit gilt die Sammlung juristischer Festschriften, deren früheste, Johann Friedrich's des Grossmüthigen Stadtordnung für Jena (Jena 1858; Provenienz Rosenthal), der Jenaer Jurist Andreas Ludwig Jakob Michelsen zur Feier der Enthüllung des ehernen Standbildes des Kurfürsten auf dem Markte zu Jena am 15. August 1858 herausgab. Aus dem 19. Jh stammen Juristische Abhandlungen (Berlin 1885), Festgabe für Georg Beseler zum 6. Januar 1885, Festgabe für Rudolf von Gneist (Jena 1888) zum 50jährigen Doktorjubiläum, Recht des Besitzes bei den Römern (Leipzig 1880), Festgabe an Johann Caspar Bluntschli von Ernst Immanuel Bekker, und zwei Festgaben (Leipzig 1892 und Breslau 1892) für Rudolf von Jhering.

2.6 Die Sachgruppe Quellen des Römischen Rechts (B; 86 Bde; 16. Jh 3, 17. Jh 77, 18. Jh 5, 19. Jh 71), beginnt mit Manuale latinitatis fontium iuris civilis Romanorum (Berlin 1837) von Heinrich Eduard Dirksen, sie enthält weiterhin u. a. Jacques Godefroys Codex Theodosianus cum perpetuis commentariis (Lyon 1665; Provenienz Isaac Voss), hrsg. von Antoine Marville, und Denis Godefroys Corpus iuris civilis Romani (Leipzig 1705), Antiquitatum Romanarum libri quatuor (Bremen 1676) von Heinrich Knipping sowie verschiedene Ausgaben des Corpus iuris civilis, als früheste eine Amsterdamer von 1700.

2.7 Die Sachgruppe System und Geschichte des Römischen Rechts (354 Bde, 4,3 Prozent; 16. Jh 2, 17. Jh 3, 18. Jh 21, 19. Jh 328) besteht aus den Teilen Lehrbücher (C) und Einzeldarstellungen (D/arabische Zahlen). Vorhanden sind Hermann Vultejus' In Institutiones iuris civilis a Iustiniano compositas commentarius (Marburg 1598), Zoesius augmentatus (Köln 1658), Samuel Stryks Tractatus de cautelis testamentorum (Halle 1708) und Schriften von Augustin Leyser und Justus Henning Boehmer.

2.8 Die Sachgruppe Deutsche Rechtsgeschichte (D/römische Zahlen) ist eine der umfangreichsten (1134 Bde, 15 Prozent; 16. Jh 3, 17. Jh 15, 18. Jh 70, 19. Jh 1134). Sie ist differenziert untergliedert in Rechtsquellen (darunter Kapitularien und Königsgesetze, Land- und Lehnrechtsbücher, Stadtrechte und Stadtrechtsbücher sowie Reichsabschiede), Urkunden, Literatur zur Rechtsprechung in einzelnen Ländern und zur Geschichte der deutschen Rechtswissenschaft. Vorhanden sind aus dem 16. Jh Justin Goblers Der Rechten Spiegel (Frankfurt a. M. 1558), Statute[n]buch, Gesatz, Ordnungen und Gebräuch Keyserlicher Allgemeiyner und etlicher Besonderer Landt und Stett Rechten (Frankfurt a. M. 1572), Bayrische Vorstordnung ( o. O. 1568; Provenienz Rosenthal), Landrecht, Policey, Gerichts, Malefitz und andere Ordnungen Der Fürstenthumben Obern und Nidern Bayrn (München 1616), Privilegia Der Stände deß Hertzogthumbs Preussen (Braunsberg 1616), Hof-Staats- und Regier-Kunst (Frankfurt a. M. 1679) von Georg Engelhard von Löhneys und De aresto, Oder: Kummer auff Ertze (Leutenberg 1693) von Henning Lienbeck.

2.9 Aus dem 18. Jh zu nennen sind Burcard Gotthelf Struves Corpus historiae Germanicae (Jena 1730) mit der dem Text vorangestellten Bibliotheca scriptorum rerum Germanicarum Christian Gottlieb Buders, Christoph Georg(e) Jargows Einleitung zu der Lehre von den Regalien (Rostock und Wismar 1757) und Johann Nepomuk G. von Krenners Über Land-, Hofmarchs- und Dorfgerichte (Stück 1, München 1795). Aus dem 19. Jh liegen vor Über die Altmark (Stendal 1800-1802) von [Heinrich Christoph Steinhart], Das Krieges- oder Militär-Recht, wie solches jetzt bei der Königlich Preußischen Armee besteht (Berlin 1801) von Georg Wilhelm C. Cavan, Ideen über die Politik, den Verkehr und den Handel (Göttingen 1804-1805) von Arnold Hermann Ludwig Heeren und Andreas Buchners Geschichte von Bayern (München 1840).

2.10 Die Sachgruppe Bürgerliches Recht (E) enthält Kommentare zum Bürgerlichen Gesetzbuch und Ausführungen u. a. zum Erbrecht, Schuldrecht und Wohnungsmietrecht (273 Bde, 3,3 Prozent; 19. Jh), darunter Die Lehre vom Besitze nach den Grundsätzen des französischen Civilrechts (Göttingen 1811) von Wilhelm Planck, Die Lehre vom Eigenthum nach deutschen Rechten (Berlin 1831) von Karl Theodor Pütter und Ludwig Wachlers Zur rechtlichen Stellung der Frauen (Breslau 1869).

2.11 In der Sachgruppe Urheber-, Erfinder- und Presserecht (F; 52 Bde, 19. Jh) sind Das literarische und artistische Kunstwerk und sein Autorschutz (Mannheim 1892) von Josef Kohler und Das Recht am eigenen Bilde (Berlin 1896) von Hugo Keyßner vorhanden.

2.12 Die Sachgruppen Gesellschaftsrecht (G; 11 Bde), Handels- und Gewerberecht, Wirtschaftsrecht (H; 60 Bde), Wertpapierrecht (I; 18 Bde), Verkehrsrecht (K; 57 Bde), Agrar- und Landwirtschaftsrecht (L; 24 Bde), Arbeits- und Sozialrecht (M; 3 Bde) und Verfahrensrecht (N; 155 Bde) enthalten außer den angegebenen Bänden des 19. Jhs überwiegend Literatur des 20. Jhs.

2.13 Die Sachgruppe Thüringisches Recht (Oa; 77 Bde, 18. Jh 10, 19. Jh 67) überliefert einzelne Gesetze, Sammlungen von Gesetzen, Statuten; vorhanden sind Die Rechtsprechung des Gesamt-Oberappellationsgerichts zu Jena (Weimar 1864) von C. F. Andreae, Das Schwarzburg-Rudolstädtische Privatrecht (Rudolstadt 1844) von Günther von Bamberg und Handbuch zum Nachschlagen der im Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach geltenden Landes- und Reichsgesetze (Weimar 1886) von Wilhelm Bock.

2.14 In der umfangreichen Sachgruppe Strafrecht (P; 467 Bde, 5,7 Prozent; 18. Jh 19, 19. Jh 448) werden das Verbrechen als Handlung, die Rechtswidrigkeit, Schuld, Versuch, Teilnahme, Verjährung, einzelne Verbrechen, Strafmittel, Ursachen und Bekämpfung des Verbrechens sowie Landes- und Auslandsstrafrecht (nach Ländern) behandelt. Vorhanden sind Thomas Haymes Lexicon juris criminalis (Leipzig 1733), Constitutio criminalis Theresiana ( Wien 1769), Geist der peinlichen Gesetzgebung Teutschlands (Frankfurt a. M. 1792) von Julius Soden, Des Marchese Beccaria's Abhandlung über Verbrechen und Strafen (Leipzig 1798), übersetzt von Johann Adam Bergk, und seine Abhandlung Die Philosophie des peinlichen Rechts (Meißen 1802) sowie Über Hochverrath, beleidigte Majestät und verletzte Ehrerbietung gegen den Landesherrn (Göttingen 1802) von Rudolph Heinrich Bernhard Bosse, ferner Rudolf von Jherings Der Kampf um's Recht ( Wien 1874; Wien 1877) und Georg von Belows Das Duell in Deutschland (Kassel 1896).

2.15 Zum Gefängniswesen sind im Bestand die Sammlung der Verordnungen und Instructionen für die Herzogl. S. Meiningische Straf- und Besserungs-Anstalt zu Untermaßfeld ( o. O. 1833), Anleitung zur vollkommenen Besserung der Verbrecher in den Straf-Anstalten (Kaiserslautern 1835) von Georg Michael Obermaier, Du régime cellulaire préventif, répressif et pénitentiaire (Paris und Chartres 1839) von François Jules Doublet de Boisthibault, Die neueren Straf- und Besserungssysteme (Berlin 1843) von Julius Rudolph von M[inutoli], Die neuesten Fortschritte des Gefängniswesens in Frankreich, England, Schottland, Belgien und der Schweiz ( Wien 1844), dargestellt von Joseph von Würth, Manuel des juges d'instruction (Paris 1844) von François Duverger und Lehrbuch der Gefängniskunde (Stuttgart 1889) von Karl Krohne.

2.16 Die Sachgruppe Strafverfahren (Q; 81 Bde, 18. Jh 2, 19. Jh 79) enthält u. a. Christoph Martins Lehrbuch des Teutschen gemeinen Criminal-Prozesses (Heidelberg 1831). Die Gruppe Jugendrecht (R) ist nicht relevant (20. Jh). Aus der Sachgruppe Kirchenrecht (S; 104 Bde, 17. Jh 9, 18. Jh 12, 19. Jh 83) sind Grundsätze des allgemeinen Eherechts der deutschen Christen (Halle 1792) von Christoph Christian Dabelow und die Einleitung in das Eherecht (Nürnberg 1802) von Ludwig August Schott zu nennen.

2.17 Die Sachgruppe Staatsrecht, Allgemeine Staatslehre und Politik (T) umfaßt 366 Bde (4,5 Prozent; 18. Jh 51, 19. Jh 325). Vorhanden sind Johann Jakob Mosers Diplomatisches Archiv des XIIX. Jhs (Frankfurt a. M. 1743), Burcard Gotthelf Struves Jurisprudentia heroica (Jena 1743-1747), Johann Stephan Pütters Beyträge zum Teutschen Staats- und Fürsten-Rechte (Göttingen 1777), Der Grundriß einer Guten Regierung (Frankfurt und Leipzig 1759) von Johann Heinrich Gottlob Justi, August Ludwig Schlözers Allgemeines StatsRecht und StatsVerfassungLere (Göttingen 1793), Grundriß des baierischen Staatsrechts (Ingolstadt 1801), entworfen von Johann Georg Feßmaier, Der Staatsdienst aus dem Gesichtspunkt des Rechts und der Nationalökonomie betrachtet (Landshut 1808) von Nicolaus Thaddäus Gönner, Vollständige Geschichte der Partheikämpfe in Deutschland während der Jahre 1842-1846 (Charlottenburg 1847) von Bruno Bauer, Der Untergang der alten Parteien und die Parteien der Zukunft (Berlin 1878) von Constantin Frantz sowie Auf dem Wege zur deutschen Einheit (Jena 1893) von Hans Blum.

2.18 In der Sachgruppe Verwaltungsrecht, Fi nanz-, Steuer- und Zollrecht (U; 175 Bde, 2,1 Prozent; 17. Jh 2, 18. Jh 9, 19. Jh 164) finden sich Georg Obrechts Fünff Underschiedliche Secreta Politica von Anstellung, Erhaltung und Vermehrung guter Policey (Straßburg 1617) und David Georg Strubes Gründlicher Unterricht von Regierungs- und Justiz-Sachen (Hildesheim 1733). Die Sachgruppe Völkerrecht, Recht der Friedensverträge, Minderheitenrecht, Völkerbund (V; 151 Bde, 18. Jh 9, 19. Jh 142) überliefert u . a. das Handbuch des positiven Völkerrechts (Tübingen 1833) von Friedrich Saalfeld und Die Genfer Convention (Erlangen 1876) von Carl Lueder. Die Gruppen Internationales Recht (W; 11 Bde, 19. Jh) und Ausländisches Recht (X; 139 Bde, 17. Jh einer, 18. Jh 7, 19. Jh 131) wurden besonders im 20. Jh vervollständigt.

2.19 Die Sachgruppen Gesetzessammlungen (Y) und Zeitschriften (Z) umfassen zusammen 3187 Bde (39 Prozent; 18. Jh 20, 19. Jh 3167). Vorhanden sind z. B. die Gesetzessammlungen von Braunschweig, Gotha, Mecklenburg-Schwerin und Preußen. Unter den Zeitschriftenreihen finden sich (Neues) Archiv des Criminalrechts (1798-1857; mit Unterbrechung), Archiv für die civilistische Praxis (Jg. 1, 1829 ff.), Ministerial-Blatt für die gesammte innere Verwaltung in den Königlich Preußischen Staaten (Jg. 1-102, 1840-1941), Zeitschrift für deutsches Strafverfahren (Bd 1-3, 1841-1843; N. F. Bd 1-5, 1844-1849), Der Gerichtssaal (Jg. 1-116, 1849-1942/44), Archiv für preußisches Strafrecht (Jg. 1, 1853 ff.), Archiv für die strafrechtlichen Entscheidungen der obersten Gerichtshöfe Deutschlands (Bd 1-6, 1854-1859), Archiv für Theorie und Praxis des allgemeinen deutschen Handelsrechts (Bd 1-48, 1863-1888), Juristische Wochenschrift (Jg. 2-68, 1873-1939), Revue pénitentiaire (Jg. 1-54, 1877-1930), Zeitschrift für Deutschen Zivilprozeß (Jg. 1, 1879 ff.), Entscheidungen des Reichsgerichts in Strafsachen (Bd 1, 1879/80 ff.) und Entscheidungen des Reichsgerichts in Zivilsachen (Bd 1, 1880 ff.), Zeitschrift für die gesamte Strafrechtswissenschaft (Jg. 1, 1881 ff.) und Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte (Jg. 1, 1880 ff.). Staatswissenschaftliches Seminar, Handbibliothek

2.20 Die Bibliothek überliefert annähernd 600 Bde der ehemaligen Handbibliothek des Staatswissenschaftlichen Seminars, von denen 336 (3,7 Prozent; 17. Jh einer, 18. Jh 68, 19. Jh 267) zum historischen Bestand zählen. Unter den Autoren befinden sich Carl Dietzel, Johann Georg Büsch, Albert Schäffle, Julius Graf von Soden, Heinrich Storch und Theodor Waitz. Schwerpunkte sind die Arbeiterbewegung des 19. Jhs und die staatliche Sozialpolitik. Vorhanden sind Der Statt Franckfurt am Mayn erneuerte Reformation (Frankfurt a. M. 1611), Grundsätze der Polizey, Handlung und Finanz ( Wien 1787) von Joseph von Sonnenfels, Geheime Geschichte des Berliner Hofes (Cölln 1789) von Honoré Gabriel de Riquetti de Mirabeau, Geschichte des teutschen Handels (Hannover 1791-1793) von Friedrich Christoph Jonathan Fischer, Staatswirthschaft (Königsberg 1808-1811) von Christian Jacob Kraus, De la liberté du travail (T. 1, Paris 1845) von Charles Dunoyer, System der socialen Politik (Mannheim 1847) von Julius Fröbel und Der Ursprung der Familie (Stuttgart 1886) von Friedrich Engels.

2.21 Von den Periodika sind die Leipziger Sammlungen von wirthschafftlichen, Policey-, Cammer- und Finantz-Sachen (Stück 1-184, 1746-1761; mit Lücken), Göttingisches Historisches Magazin (Bd 1-8, 1787-1791), Schlözers Staats-Anzeigen (Bd 1-16, 1782-1791), Der Nationalökonom (Jg. 1-2, 1834-1835), eine Monatsschrift, hrsg. von Karl Eduard Morstadt, und Württembergische Jahrbücher für vaterländische Geschichte (Jg. 1850-1870) anzuführen. Bibliothek des Instituts für Wirtschaftsrecht

2.22 Von den 3200 Bdn der Bibliothek gehören 285 Bde (8 Prozent; 18. Jh 5, 19. Jh 280) zum historischen Bestand. Gesammelt wurde Literatur zu Themen wie Arbeitsrecht, Arbeitszeit, Fremdenverkehr, Genossenschaftswesen, Kartelle, Mieten, Preisbildung, Reichsbahn, Sozialdemokratie und Sozialpolitik. Vorhanden sind u. a. Histoire des classes rurales en France (Paris 1867) von Henry Doniol, Die sociale Arbeiterbewegung in der Schweiz (Leipzig 1895) von Franz Berghoff-Ising, Die Arbeiterfrage (Stuttgart 1873) von Ludwig Bamberger, Arbeit und Lohn (Stans 1894) von Carl Eberle, Das Arbeitsverhältnis gemäß dem heutigen Recht (Leipzig 1877) von Lujo Brentano, Bankwesen und Bankpolitik in Preußen (Berlin 1878-1879) von Heinrich von Poschinger, Elektricität und Recht im Deutschen Reich (Leipzig 1900) von Alfred Wengler, Rechtsgeschichte der deutschen Genossenschaft (Berlin 1868) von Otto Gierke, Anleitung zur Handlungswissenschaft (Göttingen 1789) nebst Entwurf zur Handlungsbibliothek von Johann Beckmann, Grundsätze des Rechts der Handwerker (Göttingen und Kiel 1771) von Johann Heinrich Fricke und Das Recht der Handwerker (Stuttgart 1780) von Johann Friedrich Christoph Weisser, Wie ich Communist bin und mein communistisches Glaubensbekenntnis (Paris 1847; Provenienz Rosenthal) von Etienne Cabet, Die Socialdemokratie vor dem Deutschen Reichstage (Hamburg 1878), Der innere Zerfall der Socialdemokratie (Leipzig 1880) von Joseph Gabriel Findel, Das Erfurter Programm (Stuttgart 1892; Provenienz Rosenthal) von Karl Kautsky und Socialismus und sociale Bewegung im 19. Jh (Bern 1897) von Werner Sombart, Wetterleuchten, der Staatssozialismus und seine Consequenzen (Zürich 1884) von Friedrich Locher, Der socialdemokratische Zukunftsstaat vor dem Deutschen Reichstage (Februar 1893) ( Wien 1893) sowie Umrisse und Untersuchungen zur Verfassungs-, Verwaltungs- und Wirtschaftsgeschichte (Leipzig 1898; Provenienz Rosenthal) von Gustav Schmoller. Von den Zeitschriften ist das Archiv für soziale Gesetzgebung und Statistik, später für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik (Bd 1-50, 1888-1923) anzuführen.

3. KATALOGE

3.1 Moderne Kataloge

OPAC [ab 1991]

Alphabetischer Katalog (AK 1)

[in Zettelform, nach PI; Berichtszeit bis 1959]

Alphabetischer Katalog (AK 2)

[in Zettelform, nach PI/RAK; Berichtszeit 1960-1996]

Systematischer Katalog

[in Zettelform, standortgebunden, 21 Hauptgruppen (nach Freiburger Systematik), Berichtszeit ab 1991]

Schlagwortkatalog (SK 1)

[in Zettelform, hauseigene Regeln, Berichtszeit 1960-1991]

Schlagwortkatalog (SK 2)

[in Zettelform, hauseigene Regeln, Berichtszeit 1992-1993]

3.2 Historischer Katalog

Systematischer Katalog (Gesamtbestand)

[in Bandform, 15 Bde; eigene Systematik, 26 Sachgruppen; Berichtszeit bis 1959]

3.3 Spezialkataloge

Katalog der Rothenberg-Bibliothek. 1923

[in Bandform, nach Sachgruppen; nach 1933 nicht mehr ergänzt]

Handbibliothek des Staatswissenschaftlichen Seminars [betr. Bestände der sogenannten Schmoller-Bibliothek]

[in Bandform, systematische Anordnung]

Sachkatalog des Instituts für Wirtschaftsrecht an der Universität Jena. Stand vom 1. Oktober 1929 [sogenannte Hedemann-Bibliothek]

[in Bandform, mschr., Schlagwort-Alphabet]

[Bestandsverzeichnis.] Soziologisches Seminar

[in Bandform, 17 Sachgruppen]

Bücher- und Zeitschriften-Katalog des Instituts für Staats- und Rechtsgeschichte (gegr. 1951)

[in Bandform, 2 Bde; nach der Zeitfolge des Erwerbes; Berichtszeit 1951/58 und 1959/70]

3.4 Gedruckter Katalog

Buddeberg, [Theodor]: Katalog der Rothenberg-Bibliothek an der Universität Jena. (Mit dem Nachtrag nach dem Stande der Bibliothek vom 5. Oktober 1923.) Jena 1923

4. DARSTELLUNGEN ZUR GESCHICHTE DER BIBLIOTHEK

4.1 Archivalien

Universitätsarchiv Jena: Bestand B. A. (Rektor und Senat), Nr. 622 (Spezialbibliotheken betr.); Bestand C (Kuratel), Nr. 755 (Soziologisches Institut betr.); Bestand K (Juristische Fakultät), Nr. 420 (Juristisches Seminar betr.) und Nr. 1417 (Rothenberg-Bibliothek betr.)

4.2 Darstellungen

Die Rothenberg-Bibliothek. In: Die Jenaer Studentenschaft 1 (1926/27) Nr. 7, S. 7-8

Minerva-Handbücher. Abt. 1. Die Bibliotheken. Bd 1. Deutsches Reich. Bearb. von Hans Praesent. Berlin und Leipzig 1929 [S. 373-374]

Thüringer Bibliothekenführer. Führer durch die Bibliotheken der Bezirke Erfurt, Gera und Suhl. Bearb. von Helmut Beck, Fritz Herrmann, Gerhard Pomaßl. Jena 1963

Stand: November 1998

Petra Lenck

Felicitas Marwinski


Quelle: Handbuch der historischen Buchbestände in Deutschland. Digitalisiert von Günter Kükenshöner.
Hrsg. von Bernhard Fabian. Hildesheim: Olms Neue Medien 2003.